Forschprojekt Pestizide

PAN Europa ist eine kleine Non-Profit-Organisation, die rund 50 verschiedene Umwelt und Gesundheits-NGOs in ganz Europa motiviert und koordiniert. So sollen Pestizide besser kontrolliert werden und nachhaltige Schädlingsbekämpfungsstrategien eine breitere Anwendung finden. Seit 2002 hat PAN Europa einen Fokus darauf gelegt, strengere Gesetze für Pestizide zu entwerfen und diese auch umzusetzen.
 

Nominiert von...

Das Projekt

Jedes Jahr setzen europäische Bauern mehr als 200'000 Tonnen landwirtschaftliche Pestizide frei, was fast 400 Gramm aktive Substanz für jeden europäischen Bürger ist. Die Auswirkungen dieser Pestizide auf die Biodiversität sind riesig, vor allem deshalb, da sehr viel Land in Europa von der Landwirtschaft eingenommen wurde. PAN Europa möchte ihr Portfolio an Lobbying konsolidieren, indem ein neuer Bericht veröffentlicht wird, der den negativen Einfluss von Pestiziden auf den europäischen Wildtiere und die Umwelt dokumentiert. Der Bericht wird dazu benutzt, die europäischen Entscheidungsträger über die Notwendigkeit zu informieren, konkrete Massnahmen zu berücksichtigen. Mit diesen Massnahmen sollen die europäischen Wildtiere und die Umwelt unter Berücksichtigung der neuen europäischen Rechtsvorschriften zu Pestiziden geschützt werden. Des Weiteren soll der Bericht die Aufmerksamkeit der Medien erregen.
 

Update

Eine erste Forschungsarbeit über Pestizide und den Verlust von Biodiversität in Europa und Nordamerika wurde fertig geschrieben. Die Arbeit untersucht die Biodiversität der Tiere, Gesetzesinitiativen, verschiedene Methoden des Pflanzenschutzes sowie genetisch veränderte Kulturen.

Eine 24-seitige technische Publikation mit dem Titel „Pesticides and the loss of biodiversity: How intensive pesticide use affects wildlife populations und species diversity“ (Pestizide und der Verlust an Biodiversität: Wie intensive Pestizidnutzung den Bestand an wilden Tieren und die Diversität der Arten beeinflusst) wurde geschrieben, mit einem besonderen Augenmerk auf die verschiedenen Tiergruppen wie Vögel, Säugetiere, Bienen, Schmetterlinge oder Amphibien. Informationsnotizen, neue Webseiten, eine technische Zusammenfassung, eine Broschüre für das Lobbying sowie ein Banner wurden zusätzlich hergestellt, um die Botschaft in wirksamer Weise an wichtige Entscheidungsträger zu vermitteln. Dazu gehören die wichtigen Beamten der Europäischen Kommission, die zuständigen Minister für Umweltschutz in allen 27 EU-Mitgliedsstaaten, sowie entscheidende europäische Lebensmittelhändler.

Mitglieder werden weiterhin das hergestellte Lobbyingmaterial benutzen. Die Forschung hat zudem eine neue Idee ausgelöst: Ein jährlicher Wettbewerb für europäische Bauern mit ganzheitlichem Produktionssystem, mit der ersten Preisvergabe im Frühling 2011.
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Hugo Tagholm, Surfers Against Sewage