Forschung zur Gesundheit des Mont Blanc

Frankreich, Italien, Schweiz

Die Dachorganisation proMontBlanc führt nationale und internationale Organisationen zusammen, welche das Ziel haben, das Mont Blanc-Massiv zu schützen. Die Organisation hilft Ortsverbänden, die richtigen Entscheidungen zu treffen, die den Prinzipien der Alpenkonvention entsprechen. Zudem ermutigt sie Millionen von Mitgliedern ihrer Verbände dazu, soziale und ökologisch nachhaltige Tourismus- und Alpinismusformen zu entwickeln.
 

Nominiert von...

Das Projekt

proMontBlanc zielt auch darauf, die italienischen, schweizerischen und französischen Behörden an ihre gemeinsame Verantwortung zu erinnern. Die Organisation drängt auch die EU dazu, ihre Umweltpolitik auf den höchsten Gipfel Europas und die umliegende Region anzuwenden. proMontBlanc fordert zudem von der UNESCO, das Massiv als Weltkulturerbe zu anerkennen.

Obwohl es ein aussergewöhnliches natürliches Denkmal ist, ist das Mont Blanc Massiv das einzige grosse Massiv der Welt, dem offiziellen Schutz fehlt. Es ist durch Klimawandel, Umweltverschmutzung, Infrastruktur, Übervölkerung, zu viel Verkehr sowie Baumassnahmen bedroht. Der „Thermometer vom Mont Blanc“ wird die Anzahl Indikatoren erhöhen, die Daten zu der ‚Gesundheit’ des Massivs und der umliegenden Region sammeln und auswerten. Damit soll grösseres Verständnis für das nötige Handeln gewonnen werden. Schliesslich soll es zum Aufbau einer Datenbank und der Publikation eines Dreiländerberichts führen.
 

Update

Die Geldmittel werden die Erhöhung von Umwelt- und Nachhaltigkeitsindikatoren in dem Forschungsbereich des Projektes ermöglichen. Das Team sammelt Daten zu der Befindlichkeit der Gletscher, der Biodiversität und den Wäldern, sowie zum Tourismus und zum Verkehrsaufkommen in allen drei Ländern, die das Massiv umgeben.

Der erste offizielle Bericht „Mont Blanc Thermometer“ wurde im März 2009 veröffentlicht. Im Wesentlichen ist es eine Beobachtung, welche die Nachhaltigkeitsindikatoren innerhalb der Mont Blanc-Region benutzte. Das Projekt hat auch eine grenzüberschreitende Datenbank entwickelt, die jährlich aktualisiert wird und für periodische Publikationen benötigt wird. Resultate des Projekts sowie allfällige Verbesserungen werden mit dem Hauptziel publiziert, dass das Mont Blanc-Gebiet für das restliche Alpengebiet ein Exempel in Sachen nachhaltige Entwicklung statuiert. Eine öffentliche Zusammenfassung der gesamten Befunde des Projektes wurde im November 2009 publiziert.
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Hugo Tagholm, Surfers Against Sewage