Cleaning Up the Alps, Frankreich

Mountain Wilderness möchte Alpinisten und Bergliebhaber auf der ganzen Welt vereinen, um für die Berge zu kämpfen. Damit sollen die letzten Wildnisse in den Bergregionen für die gegenwärtigen und zukünftigen Bergsteigerinnen und Bergsteiger erhalten werden.
 
 
Foto Emilien Maulave
Foto Emilien Maulave

Nominiert von...

Komplett finanziert durch...

Das Projekt

Ein Grossteil der Arbeit von Mountain Wilderness besteht darin, mit der Hilfe von Freiwilligen-Teams aus Einheimischen, jungen Straftätern und älteren Gefängnisinsassen veraltete Anlagen zu entfernen. Stillgelegte Strukturen wie Skilifte oder Anlagen aus dem zweiten Weltkrieg sind verrostet oder unter Lawinen begraben worden - ein gefährliches Umfeld für Schafhirten und Besucher der Berge, aber auch für wild lebende Tiere wie bodenbrütende Vögel, Gämsen oder Steinböcke.

Seit 2002 arbeitet Mountain Wilderness an diesem Problem, inklusive Steigerung des Bewusstseins über den negativen Einfluss dieser Abfälle auf Fauna und Flora, Erde und Flüsse und auf das globale Ökosystem.Mit dieser Finanzierung werden drei separate Aufräumungsoperationen unternommen, inklusive Nationalpark Mercantour und das Cerces Massiv, wo Stacheldraht und anderer Müll vom Zweiten Weltkrieg noch immer Tiere und Wanderer gefährden.

 
Foto Damien Cocatre
Foto Damien Cocatre

Update

Dieses Projekt ist jetzt abgeschlossen und hatte einen großen Erfolg. Es wurden insgesamt 7 Orte für dieses Projekt in Angriff genommen, zwei mehr als geplant waren! Inklusive:
- Abbau einer Sommer-Rodelbahn, die seit 13 Jahren im Regionalen Naturpark des “les Ballons des Vosges” unbenutzt war. Ungefähr 20 Freiwillige entfernten 11 Tonnen Abfall, inklusive 100 Glasfaserrohre und das Metallgestell der Bahn.
- Zwei Tonnen Abfall wurden vom Parc Naturel Régional de la Chartreuse entfernt. 20 Freiwillige halfen dabei einen Abschnitt von 1500 m des Vence Flusses aufzuräumen.
- Stacheldrahtentfernung im Nationalpark Mercantour an zwei Stellen: mit 73 Freiwilligen, ausgestattet mit Bolzenschneidern und Vorschlaghammern, 7,8 Tonnen an Stacheldraht wurden innerhalb 4 Tagen entfernt.
- Über 20 Tonnen militärische Infrastruktur wurden vom Massiv entfernt. 70 Freiwillige entfernten Stacheldrahthaufen und Metallblech.
- Ein 400 m langer Schlepplift, der seit 1976 unbenutzt war, wurden vom Alex, Haute-Savoie, entfernt; zusammen mit weiteren zwei Tonnen Abfall an Masten, Kabel und weiteren verschiedenen Schrott zum Recyceln.
- Abbau einer alten Endstation der Gletscher Seilbahn am Col du Midi, als auch die Entfernung von Stacheldrahthaufen und Metallblech.
Eine enorme Leistung für den Sommer 2017! Innerhalb von nur 12 Tagen Arbeit beseitigten 200 Freiwillige über 59 Tonnen veraltete Installationen von den Alpen.
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Wir sind der EOCA für ihre Unterstützung enorm dankbar, ohne deren Hilfe wir dieses ehrgeizige Projekt nicht hätten verwirklichen können.
Hugo Tagholm, Surfers Against Sewage