Reduzierung der Bedrohungen des Cross-River-Gorillas, Nigeria

Die tropischen Regenwälder des Cross River Staates in Okwangwo, Nigeria, werden als biologischer Hotspot von globaler Wichtigkeit anerkannt. Sie beherbergen über 60 % der gefährdeten Pflanzen und Tiere und viele gefährdete Primaten, ganz besonders den Cross-River-Gorilla. Der Cross-River-Gorilla existiert nur im südlichen Bereich der Nigeria-Kamerun Grenze und es wird angenommen, dass es nur noch 300 Exemplare von diesen Gorillas gibt. Abholzung, Landwirtschaft und Jagd sind die größten Gefahren für die Gorillas in diesem Gebiet.
 
Ein Cross River Gorilla in seinem Territorium
Ein Cross River Gorilla in seinem Territorium

Nominiert von...

Das Projekt

Die Okwangwo Conservation Society hat zum Ziel, die Gefahren, mit denen die Gorillas hier konfrontiert sind, zu verringern. Es werden 40 Jäger in Schneckenzucht und Bienenhaltung angelernt und dadurch eine Alternative Nahrungsquelle und Einkommen gegründet, Feuer und Zerstörung von Lebensraum verringert, die oft das Ergebnis der Sammlung von wildem Honig sind. Das Projekt wird ebenfalls Aufklärung über Naturschutz beinhalten und 40,000 Setzlinge von Buschmango und Genus Gnetum anpflanzen. Genus Gnetum ist ein wichtiges Produkt was momentan in untragbaren Mengen im Wald geerntet wird und für das Einkommen von Haushalten wichtig ist. Ökotourismus wird den Schutz und die Integrität von Ressourcen stärken, da Touristen dafür zahlen werden, um sie zu sehen.
 
Selling Snails!
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Update

Dieses Projekt hat einige Besprechungen mit der Behörde des Cross-River-Nationalparks, dem stätlichen Tourismusbüro und den Waldgemeinden durchgeführt. 20 Jäger wurden in der Bienenzucht unterrichtet und Bienenhütten wurden für die Produktion von Honig hergestellt, um ein alternatives Einkommen für ihre Haushalte zu erzeugen. Gorilla Poster und Aufkleber wurden für Bewusstseinsbildung über Naturschutz während Schulbesuchen und Gemeindebesuchen hergestellt und verteilt. 20.000 Strauchmango Setzlinge wurden gekauft und Baumschulen geschaffen. Diese Setzlinge werden unter 30 Frauen verteilt, die jeweils 500 Setzlinge an Dorfbewohner verkauften und den Rest dafür benutzten, ihre eigenen Farmen zu gründen. Außerdem wurden 24 arbeitslose junge Leute in Führungen und Kundendienst für Inland- und internationale Touristen und Forscher unterrichtet.

November 2017: Nach den ersten Besprechungen mit örtlichen Behörden und Regierungsorganisationen hat die TOCS 33 Jäger in der Haltung von Bienen ausgebildet und 330 Bienenstöcke für die Produktion von Honig und alternativer Einkommensbeschaffung zur Verfügung gestellt.

37470 Busch-Mango Setzlinge wurden von 58 Frauen an 4 Standorten gepflanzt, um den Druck auf schwindende Ressourcen und Störung des Lebensraums der Gorillas zu verringern. 24 junge Leute wurden in der Führung von Ökotourismus ausgebildet und 29 örtliche Schulen und 36 Waldgemeinden im Okavango Bezirk des Cross River Nationalparks wurden besucht, um Bewusstsein für die Gorillas und Wichtigkeit ihres Lebensraums zu schaffen.

Das Projekt fand es ursprünglich schwierig, Teilnehmer auszuwählen. Da vorherige Arbeiten am Projekt für alternative Einkommensbeschaffung erfolgreich waren, gab es wesentlich mehr interessierte Personen als verfügbare Plätze. Nach Besprechungen mit örtlichen Gemeinden, um Ihnen Verständnis für das Projekt nahe zu bringen, entschieden die Gemeinden untereinander, welche Personen daran teilnehmen sollten. Die Gemeinden halfen außerdem, Materialien für die Projekte an die mehr abgelegenen Projektplätze zu bringen. Einwohner waren aktiv an der Planung, Entscheidung und Realisierung beteiligt.

"Ich möchte mich im Namen der Okavango Conservation Society für die Unterstützung der EOCA bedanken. Die Gelder halfen nicht nur den gefährdeten Cross-River-Gorillas zu helfen, sie trugen außerdem dazu bei, den Konflikt zwischen Waldgemeinden und dem Cross River Nationalpark in Bezug auf Sammlung von Waldressourcen durch Waldbewohner zu reduzieren".   Louis Nkoyu, Projekt Manager.

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Wir sind der EOCA für ihre Unterstützung enorm dankbar, ohne deren Hilfe wir dieses ehrgeizige Projekt nicht hätten verwirklichen können.
Hugo Tagholm, Surfers Against Sewage