Schützt die Greifvögel über Batumi.

SABUKO (Society for Nature Conservation) - vorher Bird Conservation Georgia - ist eine neue Organisation, die durch die Verbindung mehrerer örtlicher Naturschutzorganisationen gegründet wurde. Es ist ihre Aufgabe, den Naturschutz von Vögeln und ihren Lebensräumen in Georgien anzuwerben, den Wert der Natur in den Augen der Öffentlichkeit zu heben und den nachhaltigen Nutzen von natürlichen Ressourcen anzuregen.


 
Georgian children.  Image Kalle Meller
Georgian children. Image Kalle Meller

Komplett finanziert durch...

Das Projekt

Mit diesem Projekt wird das Augenmerk auf eines der spektakulärsten Naturphänomene unseres Kontinents gelegt. Am georgischen Küstenort ziehen jährlich über 1 Million Greifvögel durch die Engen der kaukasischen Gebirgszüge. Leider sind viele der 35 vorkommenden Greifvogelarten durch Wilderei bedroht. Etwa 8.000 Greifvögel werden allein in Batumi während des Herbstzuges illegal abgeschossen.

Seit 2008 untersucht der Batumi Raptor Count das Naturschauspiel und entwickelt innovative Schutzmaßnahmen. Sie bilden das Aushängeschild für die Naturschutzorganisation Bird Conservation Georgia, welche eng mit Birdlife International verflochten ist.

Das Projekt zielt auf die Bewusstseinsbildung der hiesigen Bevölkerung ab - durch Integration und Umweltbildung. Wegweisender nachhaltiger Tourismus, Lehrpfade, Infomaterialien und Frontalunterricht sorgen für das zukünftige Miteinander von Mensch und Natur auf einer nachhaltigen gemeinschaftlichen Basis.
 
Aftermath of hunting.  Image Bert Willeart
Aftermath of hunting. Image Bert Willeart

Update

Was für ein Erfolg! Dieses Projekt hatte von Anfang an einen gewaltigen Einfluss. In der Tierwanderung im August 2014 wurden 1.390.089 Raptoren gezählt, inklusive Fischadler, Bussarde, Milane, Weihen, Adler und Falken. Zwei Beobachtungsplattformen wurden erstellt und 5.000 Flugblätter gedruckt, um Einheimischen und Touristen dabei zu helfen, dieses Spektakel zu genießen. Die Anzahl von Besuchern, die übernachteten stieg von 720 in 2013 auf 1999 in 2014 an, was für die örtliche Gemeinde ganz deutlich einen Vorteil von der Wanderung darstellt.


Am wichtigsten ist jedoch, dass die illegale Tötung von Raptoren um ungefähr 33 % in 2014 im Vergleich zu 2013 gesunken ist.
Was für ein Erfolg!

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Hugo Tagholm, Surfers Against Sewage