Der Lebensraum der Hummel und die Erweiterung des Küstenwegs

Die Bumblebee Conservation Trust (der Förderverein für die Hummel) wurde 2006 gegründet mit dem Ziel, den Rückgang in der Hummel-Population im Vereinigten Königreich zu stoppen und, falls möglich, rückgängig zu machen.
 
Shrill carder bee
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Das Projekt

Mit der Ausweitung und dem Schutz einer der wenigen übrig bleibenden Lebensräumen der Waldhummel soll sich der Bestand dieser Tierart erholen, die im Vereinigten Königreich vom Aussterben bedroht ist. Das Projekt wird auch zahlreiche Flora und Fauna unterstützen sowie den Wanderern eine ansprechende neue Route zur Verfügung stellen. Zusätzlich liefert das Projekt Informationen zum Wert von Lebensräumen in und um Castlemartin in Pembrokeshire auf dem Pembrokeshire Küstenweg. Die Ziele des Projektes sind:
  • Die Verbindungen zwischen den Lebensräumen der Waldhummel zu vermehren.
  • In dem Gebiet neben dem Wanderweg grössere Flächen an Wildblumen wiederherzustellen.
  • Mit den ansässigen Bauern und Landbewirtschaftern eine sensiblere Bewirtschaftung des Landes rund um den Wanderweg durchsetzen.
  • Die Bevölkerung für die Hummeln sensibilisieren - weshalb sie beschützt werden müssen und was getan werden muss, um die seltenen Hummeln von Pembrokeshire zu erhalten.
 
Artist's Impression of new section of path
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Update

Bisher ist die Arbeit an diesem Projekt gut gelaufen. 10.5 Hektaren (ursprüngliches Ziel: 2 bis 3 Hektaren) Weideland neben oder in der Nähe des Weges werden nun sinnvoll bewirtschaftet, mit zusätzlichen 50 Hektaren, die zu diesem Zweck identifiziert worden sind. Auch neue Maschinen, die mit den bisherigen Geräten kompatibel sind, wurden gekauft - hiermit können mehr Lebensräume betreut werden.

Zwei Events haben stattgefunden, einschliesslich eines Feiertages für Hummeln, an welcher fünf Hummelarten in fünf Minuten entdeckt wurden - inklusive einer der seltensten Bienen des Vereinigten Königreichs, die Veränderliche Hummel. Drei weitere Events sind für das Jahr 2012 geplant.

Zudem wurden Banner zum Projekt sowie Informationstafeln gestaltet und hergestellt, wobei Freiwillige einer hiesigen wohltätigen Organisation für die psychische Gesundheit bei einem der Wegabschnitte geholfen haben.

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Hugo Tagholm, Surfers Against Sewage