Rekultivierung Allgau-Wald

Allgau, Deutschland

Das Bergwald-Projekt wurde im Jahre 1986 gegründet. Bisher hatten 15'000 Personen die Möglichkeit, in Naturschutzprojekten im Wald mitzuarbeiten. Seit 1991 hat das Bergwald-Projekt über 180'000 einheimische Bäume in der Allgäu-Region in Deutschland gepflanzt. Das Ziel ist es, die Allgäu-Barriere zu erhalten und das Ökosystem zu stabilisieren, damit der Wald der globalen Erwärmung standhalten kann.
 

Das Projekt

Das Projekt zielt darauf, 6500 Bäume zu pflanzen, fünf Hektaren Biotop für den seltenen Auerhahn zu kultivieren, 1.2 Kilometer Bergwege zu bauen und eine Hektare Berg- und Feuchtgebiete in der Nähe von Wertach wiederherzustellen. Die Arbeit wird von kleinen Gruppen von Freiwilligen durchgeführt, wobei jede Gruppe verschiedene Arbeiten durchführt. Dazu gehören beispielsweise das Anpflanzen von Bäumen, der Unterhalt der Baumstände, das Blockieren der Abflüsse, die Wiederherstellung der hohen Feuchtgebiete sowie Unterhaltsarbeiten und Bauarbeiten am Pfad. Die Projektwochen werden von erfahrenen Förstern beaufsichtigt und die Freiwilligen erhalten auch die Möglichkeit, ihr Wissen durch die geführten Exkursionen mit den Förstern zu erweitern.
 

Update

Zwischen August und September 2008 bewirtschafteten zehn Freiwillige vier Hektaren von stark beschädigten Fichten, die nicht an den Ort passten. Stabile Elemente der Bäume wurden beibehalten, um die Bedingungen für das Nisten, das Füttern und die Paarung von Auer- und Birkhähnen zu verbessern. 500 einheimische Silbertannen wurden zudem angepflanzt.

In Hinterstein bauten 15 Freiwillige 600 Meter eines neuen Pfades in der Renaturierungszone des Waldes. Der Pfad wird dafür benutzt, den Wald zu betreten, sowie neue Gräser, Pflanzen und Bäume schrittweise einzuführen, was wiederum zu mehr Tierarten und einer grösseren Biodiversität führt.

Zwölf Freiwillige haben in der Renaturierungszone der Waldbarriere Höflealpe/Warmatsgsund 3000 grüne Erlen und Ahornbäume auf einem Steilhang angepflanzt, um Lawinen und Erdrutsche zu verhindern und somit der Abwertung des Hanges entgegenzuwirken.

13 Freiwillige waren am Berg Ortwanger und im Gebiet der Heidacher Waldbarriere beschäftigt. Rund 800 Meter Wanderwege wurden gebaut und unterhalten. Junge Bäume wurden in ungeschützten Bereichen des Waldes gepflegt und Fichtengruppen wurden kultiviert, um Platz für Schneelager zu bieten. Insgesamt wurden zehn Hektaren Waldbarriere kultiviert und stabilisiert.
return to projekte
Wenn Sie eine Person sind, die die freie Natur liebt und unsere Projekte unterstützen möchte klicken Sie bitte auf den nachstehenden Spenden Button.
Wir sind der EOCA für ihre Unterstützung enorm dankbar, ohne deren Hilfe wir dieses ehrgeizige Projekt nicht hätten verwirklichen können.
Hugo Tagholm, Surfers Against Sewage