Fahrradfahren und mountainbiken

Die wichtigsten Verhaltensregeln beim Fahrradfahren sind das Beachten ihrer Sicherheit und den entgegenkommenden und respektvollen Umgang mit der Umwelt und anderen Menschen. Fahrradfahrer sollten den Wildtieren, Bewohnern und historischen Baustrukturen mit Respekt begegnen. Wildtiere sollten nicht erschreckt, Bewohner nicht gestört und historische Baustrukturen nicht beseitigt werden.
 
A gentle cycle along a cycle path
A gentle cycle along a cycle path

Wann immer Sie mit dem Fahrrad unterwegs sind, sollten Sie die folgenden drei allgemein gültigen Richtlinien befolgen:

1. Beachten Sie das Gesetz. Versichern Sie sich, dass Sie einer Route auf Strassen, Pfaden oder Wegen folgen, die Sie befahren dürfen. In Grossbritannien dürfen Sie Reiterwege, aber nicht Fusswege befahren.

2. Hinterlassen Sie keine Spuren. Nehmen Sie ihren Abfall mit nach Hause. Auch den Abfall von anderen beseitigen Sie idealerweise, falls dies sicher erscheint. Beschädigen Sie keine Lebensräume, historische oder andere Baustrukturen. Bleiben Sie auf dem Feldweg oder Pfad, um die Beschädigung von Lebensräumen zu vermeiden.

3. Seien sie entgegenkommend anderen Freiluftgängern, Arbeitern und Wildtieren gegenüber. Gewähren Sie immer anderen den Vortritt. Fahren Sie langsam und mit genügend Abstand. Besonders in Kurven müssen Sie jederzeit auf andere Menschen oder Wildtiere gefasst sein. In Grossbritannien müssen Fahrradfahrer Reitern und Fussgängern den Vortritt lassen. Um Wild- und Nutztiere nicht zu stören, sollten Sie immer genügend Abstand zu ihnen halten.

Mountainbiken ist in vielen europäischen Ländern beliebt - es macht Spass und lässt einem die freie Natur erleben. Die Bikerouten führen meistens durch wunderschöne aber empfindliche Landschaften und Lebensräume. Um die Natur zu schützen, ist es von grosser Wichtigkeit, dass Mountainbiker sich besonders vorsichtig in diesen Gebieten bewegen.

Die International Mountain Biking Association (Grossbritanniens) hat 'Trail Essentials' publiziert. Dieser Führer kann ihnen beim verantwortungsvollen Mountainbiken eine Unterstützung sein. Die wichtigsten Punkte werden hier aufgeführt. Für weitere Informationen auf der Webseite des IMBA klicken Sie HIER.

 
Off the beaten track!
Off the beaten track!

1. Respektieren Sie das Gesetz
Informieren Sie sich über die Gesetzgebung in ihrem Land. Dort sollte aufgeführt sein, wo Sie mountainbiken dürfen. In Grossbritannien dürfen Sie Reiterwege, Seitenwege und Seitenwege mit beschränktem Zugang befahren. Auf Ländereien, die dem Ministerium für Forstwirtschaft gehören, dürfen Sie auf Waldstrassen fahren. Eine Ausnahme ist die Ortschaft „New Forest“, wo Sie die Signalisation vor Ort befolgen müssen. Sie dürfen auch auf jeder Spur fahren, die für den Gebrauch von Mountainbiker signalisiert ist. Sie können entlang von manchen Kanälen fahren; überprüfen Sie die Webseite von Waterscape. Auch dürfen Sie auf beschrifteten Fahrradstrecken fahren. Schottland hat eine eigene Gesetzgebung bezüglich der Fahrradrouten. Sie dürfen dort eigentlich überall fahren, solange Sie dies verantwortungsbewusst tun.

2. Hinterlassen Sie keine Spuren
Seien Sie sich ihrer Fahrtweise und deren Auswirkung auf den Pfad bewusst. Üben Sie sich in einem Fahrradfahren, das keine Spuren hinterlässt. Nasse und schlammige Pfade können leicht beschädigt werden. Passen Sie Ihre Fahrtweise also an oder weichen Sie, falls angebracht, auf andere Pfade aus. Bleiben Sie auf den Pfaden. Versuchen Sie, die Pfade nicht auszuweiten oder neue Fahrtrinnen zu erzeugen. Nehmen Sie Ihren Abfall immer mit nach Hause. Auch den von anderen Menschen, falls Sie können – innere Reifen und Fahrradabfälle verringern den Spassfaktor für alle.

3. Behalten Sie die Kontrolle über ihr Mountainbike
Bleiben Sie konzentriert: Nur einige Sekunden der Unkonzentriertheit können Sie und andere Benützer des Pfades in Schwierigkeiten bringen. Achten Sie auf ihre Geschwindigkeit. Fahren Sie verantwortungsvoll. Nur in gewissen Verhältnissen ist das schnelle Fahren sicher. Durch Ihre Achtsamkeit können Zusammenstösse mit anderen Radfahrern vermieden werden. Seien Sie realistisch in Bezug auf ihre Fähigkeiten; in manchen Ländern werden die verschiedenen Routen mit entsprechenden Farben markiert, die über ihren Schwierigkeitsgrad Auskunft geben.

4. Lassen Sie den Vortritt
Signalisieren Sie anderen Pfadbenützern ihre Präsenz. Gehen Sie langsam und mit genügend Platz aneinander vorbei. Bremsen Sie ihre Geschwindigkeit auf Schritttempo oder halten Sie falls nötig an. Dies ist speziell wichtig, wenn Sie Pferdereitern begegnen. Wenn Sie sich Kurven oder unüberschaubaren Orten nähern, sollten Sie mit entgegenkommenden Pfadbenützern rechnen.

5. Vermeiden Sie es, Tiere zu stören
Tiere können ob Ihrem plötzlichen Erscheinen, schnellen Bewegungen oder lauten Geräuschen erschrecken. Hunde, Pferde, Vieh oder Wildtiere können durch solches Verhalten gestört werden. Seien Sie sich Ihrer möglichen Wirkung auf Tiere bewusst und vermeiden Sie es, zu stören.

6. Planen Sie immer im Voraus
Seien Sie sich Ihrer Fähigkeiten bewusst. Kennen Sie ihr Bike, ihre Ausrüstungsgegenstände und das Gebiet, in dem Sie unterwegs sein werden. Seien Sie selbstgenügsam. Ordnen Sie Ihre Ausrüstungsgegenstände und halten Sie Ersatzteile für Reparaturen bereit. Auch mögliche Wetterumschläge sind in der Planung miteinzubeziehen. Tragen Sie die angemessene Sicherheitsausrüstung für die Pfade, auf denen Sie sich bewegen.

 
Wenn Sie eine Person sind, die die freie Natur liebt und unsere Projekte unterstützen möchte klicken Sie bitte auf den nachstehenden Spenden Button.  Sämtliche Zuwendungen und Spenden,die wir dieses Jahr (2017) erhalten, fliessen im Rahmen unseres ‘2-Millionen-Bäume’ Projekts in  Wiederaufforstungsprojekte  in Nepal.
Ich freue mich sehr, dass die EOCA unser Projekt angenommen hat..... Als ich die gute Nachricht erhielt, war ich in einem Meeting um (unsere) Naturschutzstrategie für die nächsten vier Jahre zu planen. Der Rotfussfalke ist eine der Tierarten, für die dringende Schutzmassnahmen ergriffen werden müssen. Ihre finanzielle Unterstützung wird dabei eine grosse Hilfe sein.
Emil Todorov, Bulgarian Society for the Protection of Birds